Aurora

19. Januar 2026

Am 19. Januar 2026 erreichte der geomagnetische Aktivitätsindex Kp Werte bis etwa 8–9 (G4-Sturm). Solche Werte führen zu einer deutlichen Ausdehnung der Polarlichtzone nach Süden und erklären die klare fotografische Sichtbarkeit in Mitteldeutschland.

Der Timelapse zeigt die Entwicklung der Polarlichter am 19. Januar 2026. Aufgenommen mit einer Nikon Z6 II und Nikkor 20 mm bei f/2, 5 s und ISO 1600.
Die Sequenz verdichtet ziemlich genau eine Stunde realer Aktivität und macht die schnellen strukturellen Veränderungen sichtbar, die durch Schwankungen im Sonnenwind und eine starke Kopplung mit dem Erdmagnetfeld verursacht werden.

Die Einzelaufnahmen entstanden mit identischen Kameraeinstellungen (20 mm, f/2, 5 s, ISO 1600) und zeigen feine Details, die visuell oft nur schwach wahrnehmbar sind.

  • Grünes Polarlicht: angeregter Sauerstoff in etwa 100–150 km Höhe
  • Rötliche Anteile: Sauerstoffemissionen oberhalb von 200 km, typisch für sehr starke geomagnetische Aktivität

Panorama über Lohr und Steinbach

Das Panorama (Blick nach Westen) zeigt die großräumige Ausdehnung des Polarlichts über Lohr und Lohr-Steinbach und den umliegenden Horizont.

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